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Schimmel in der Wohnung ist nicht nur ein optisches Ärgernis, sondern langfristig ein gesundheitliches Risiko. Sobald Schimmel auf der Tapete oder an der Wand entdeckt wird, sollte dieser zügig behandelt und entfernt werden, da sich dieser sonst ungehindert ausbreiten und vermehren wird. In diesem Beitrag erhalten Sie nützliche Informationen, wie Sie den lästigen Schimmel entfernen und vorbeugen können.

Schimmel in der Wohnung entfernen – handeln, bevor es zu spät ist

Der erste Schritt im Kampf gegen den Schimmel besteht darin, die Ursache herauszufinden. Schimmel entsteht durch zu viel Feuchtigkeit, welche als Nährboden für die Schimmelsporen dient. Grund dafür kann ein baulicher Mangel, wie z.B. eindringende Feuchtigkeit durch das Mauerwerk sein oder eine zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum. Beheben Sie diesen Mangel so schnell wie möglich selbst oder ziehen Sie einen Fachmann zu Rate.

Nachdem Sie die Ursache für das Problem behoben haben, sollten Sie die Tapete austauschen und auf einen trockenen Zustand achten. Andernfalls wird zeitnah eine erneute Schimmelbildung auftreten.

Sollte sich keine klare Ursache erkennen lassen, können Sie mithilfe von chemischen Schimmelentfernungsmitteln versuchen, die Ausbreitung einzudämmen und den Schimmel zu beseitigen. Beobachten Sie die betroffene Stelle weiterhin, um eine erneute Schimmelbildung rechtzeitig zu entdecken.

Bei einer unklaren Ursache empfiehlt es sich einen Schimmelexperten einzuschalten.

Schimmel in der Wohnung vorbeugen

Es gibt eine Vielzahl an vorbeugenden Maßnahmen, um eine erneute Schimmelbildung zu vermeiden. Da eine zu hohe Luftfeuchtigkeit und regelmäßige Nässe die Ursache für Schimmel sind, muss zu jeder Jahreszeit auf ein richtiges Lüftungsverhalten geachtet werden. Dies gilt auch im Winter.

Lüften Sie die Wohnung 2-5x täglich für 5-10 Minuten im Stoßlüftungsverfahren. Ein dauerhaftes Lüften über angekippte Fenster empfiehlt sich nicht.

In den heißen und schwülen Sommermonaten ist ein Stoßlüften am frühen Morgen und in den Abendstunden sinnvoller als tagsüber, da die Luftfeuchtigkeit Außen zu dieser Zeit oftmals höher ist als in den Innenräumen der Wohnung. Im Durchschnitt sollte die Luftfeuchtigkeit in den einzelnen Räumen bei 50% liegen.

Auch richtiges Heizen trägt zur Vermeidung von Schimmelbildung bei. Die Temperatur in den Wohnräumen sollte nicht unter 14 Grad betragen und im Idealfall bei maximal 20 Grad liegen.

Besonders anfällig für Schimmel sind Badezimmer und Küchenräume, da hier durch das Duschen sowie Kochen viel Wasserdampf entsteht. Öffnen Sie daher nach dem Duschen sofort das Fenster, um die Luft auszutauschen. Während des Kochens hilft das Einschalten der Dunstabzugshaube sowie ein geöffnetes Fenster nach dem Kochen.

Fazit
Schimmel in der Wohnung kann durch einfache Verhaltensregeln bereits im Vorfeld vermieden werden. Dazu müssen Sie die Luftfeuchtigkeit gering halten und richtig heizen. Beachten Sie hierzu:

– keine Wäsche in den Wohnräumen trocknen,
– regelmäßiges Stoßlüften, kein dauerhaftes Lüften über angekippte Fenster
– nach dem Duschen oder Kochen sofort das Fenster öffnen
– eine Raumtemperatur von 20 Grad ist ideal
– eine Luftfeuchtigkeit von 40% – 60% in den Wohnräumen einhalten

Sollte es dennoch einmal zu Schimmelbefall in der Wohnung gekommen sein, so gehen Sie wie folgt vor:

– Ursache für die Schimmelbildung herausfinden
– den Schimmel entfernen und beobachten, ob er wiederkehrt
– im Notfall einen Experten hinzuziehen
– vorbeugende Maßnahmen einhalten

Schimmel in der Wohnung entfernen und vorbeugen ist durch diese Hinweise nicht schwer. Dennoch sollte eine Schimmelbildung vor allem aus gesundheitlichen Gründen immer verhindert werden.

©2022 Socialblog Teambusiness24

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