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Die Suche nach neuen Mitarbeitern ist heute für viele Unternehmen aus beinahe allen Branchen ein Problem. Auf der einen Seite verändert sich der Arbeitsmarkt stetig und auch die Art der Arbeit passt sich neuen Dynamiken an, auf der anderen Seite sind Fachkräfte essentiell für den Erfolg von Firmen. Dazu kommt, dass sich Unternehmen in verschiedensten Bereichen der Konkurrenz um die besten Mitarbeiter stellen müssen. Sowohl die Suche nach geeigneten Kandidaten als auch das Gesamtpaket des eigenen Angebots kann also darüber entscheiden, ob die besten Köpfe wirklich im eigenen Unternehmen landen. Wie kann dieses Vorhaben erfolgsversprechender gestaltet werden?

Wie sieht der richtige Mitarbeiter überhaupt aus?

Richtig und falsch ist wohl gerade bei so etwas wie den eigenen Mitarbeitern schwierig zu definieren. Manchmal kann die Person mit den besten Qualifikationen am Ende doch nicht in die Dynamik des eigenen Teams passen – soziale Skills lassen sich oftmals schwieriger erlernen als Fachkenntnisse über ein bestimmtes Thema. Eine Herausforderung des modernen Recruitment besteht also darin, nicht nur Mitarbeiter zu finden, sondern auch noch die Kandidaten zu finden, die sowohl ins Team passen als auch die nötigen Qualifikationen und Kenntnisse mitbringen. Die Basis dafür ist in jedem Fall ein guter Pool an potentiellen Bewerbern – und auf sich aufmerksam zu machen, damit sie sich auch wirklich bewerben. Diese Tipps könnten dabei hilfreich sein:

1. Der Klassiker: Die Jobbörse

Was früher die Stellenanzeige in der Zeitung war, ist heute die Anzeige im Internet. Verschiedene Jobbörsen bieten dabei unterschiedliche Leistungen und somit auch verschiedene Ansätze für Sichtbarkeit. Die großen Karriere-Netzwerke sind ein guter Einstieg – allerdings sind sie dann, wenn man sich im Vergleich mit dem Wettbewerb gut positionieren möchte, in der Regel auch sehr teuer. Spezialisierte und kleinere Plattformen bieten Möglichkeiten, bei denen der Einsatz des eigenen Budgets in der Regel deutlich sparsamer möglich ist. In jedem Fall sind die Online-Jobportale eine absolute Pflicht und dürften den meisten Traffic bei klassischen Bewerbungen ohne Vorauswahl bringen.

2. Soziale Netzwerke

Während die Jobportale eine sehr breite Schicht an potentiellen Bewerbern ansprechen, ist es in den sozialen Netzwerken deutlich einfacher, eine klarere Zielgruppe anzusprechen. Auf der einen Seite funktioniert das mit der Hilfe von bezahlten Anzeigen, auf der anderen Seite gibt es viele Gruppen und Interessens-Vertretungen auf Facebook, in denen sich vor allem gesuchte Kandidaten befinden. In diesen Gruppen aktiv zu sein verhilft dazu, dass sich mehr Menschen bewerben, die zumindest vom theoretischen Potential her in die Bewerbungen passen. Auch hier braucht es aber eine klare Sortierung, welche der Gruppen wirklich für den eigenen Zweck geeignet sind.

3. Networking als Faktor für das Recruiting

Das eigene Network spielt inzwischen in vielen Bereichen des Berufslebens eine wichtige Rolle und so ist es kein Wunder, dass eben dieses Netzwerk dafür genutzt werden sollte, um die passenden Bewerber zu finden. Während die Recruiter selbst natürlich über ein Netzwerk verfügen sollten, kann es sich lohnen, auch den eigenen Mitarbeitern entsprechende Prämien in Aussicht zu stellen, wenn sie einen neuen Mitarbeiter vermitteln. Sie wissen in der Regel schon aus früheren Bekanntschaften, welcher Kollege ins Team passen könnte und wer für gute Arbeit bekannt ist. Mit einer Erfolgsprämie wird ein zusätzlicher Anreiz geschaffen, dass die so wichtigen Netzwerke genutzt werden.

4. Fachveranstaltungen nutzen

Es gibt in den meisten Branchen im Laufe des Jahres eine Vielzahl von unterschiedlichen Veranstaltungen, die sich mit der Entwicklung von fachlichen Themen beschäftigen. Vom Kongress über die Messe bis hin zu Workshops in größerer Ausführung sind die Möglichkeiten hier zahlreich vorhanden. Entsprechend ist es kein Wunder, dass man gute Ergebnisse erzielen kann, wenn man sich auf diesen Plattformen als guter Arbeitgeber präsentiert. Es ist darüber hinaus ein guter Einstieg, die eigene Marke bei potentiellen Bewerbern bekannt zu machen. Messen und Fachkongresse sollten also in jedem Fall genutzt werden.

5. Headhunter für klar definierte Stellen

Der Einsatz von Headhuntern war noch vor einigen Jahren eher für Jobs auf der gehobenen Management-Ebene realisiert. Inzwischen haben sich aber auch hier viele Headhunter darauf spezialisiert, den einen Mitarbeiter für eine ganz bestimmte Stelle zu finden. Die Kosten mögen ein bisschen höher als beim klassischen Personalmarketing sein, trotzdem ist die Erfolgschance hoch und man findet mit Sicherheit Bewerber, die in das eigene Profil passen. Gerade dann, wenn eine Stelle dringend und zielgerichtet gefüllt werden muss, ist der Headhunter vermutlich der richtige Weg.

6. Die eigene Webseite richtig pflegen

Wie in vielen anderen Bereichen ist auch auf der Suche nach neuen Mitarbeitern die eigene Webseite von größter Bedeutung. Hier hat man nicht nur den Platz, die eigenen Angebote frei von Beschränkungen bei Zeichen und Worten auszuschreiben, sondern auch das Online Marketing sollte im besten Fall ambitionierte Bewerber auf diese Unterseiten führen. Darüber hinaus bietet es die Möglichkeit, die entsprechenden Kontakte gemäß den eigenen Wünschen zu den richtigen Personen zu leiten und ein bisschen mehr Kontrolle über den Prozess der Suche nach neuen Mitarbeiten zu übernehmen.

7. Mitarbeiter frühzeitig an das eigene Unternehmen binden

Oft unterschätzt aber doch ein wichtiger Faktor: Werksstudenten, duale Studenten und Auszubildende. Eine der besten Möglichkeiten, wie man Mitarbeiter in das eigene Unternehmen einbringen kann, liegt mit Sicherheit darin, diese vom ersten Moment an auf die eigene Firma einzuschwören. Die jungen Fachkräfte wissen nicht nur, wie die Prozesse im Unternehmen funktionieren, sie sind in der Regel auch ein bisschen günstiger, als externe Kräfte, die abgeworben werden müssen. Das wäre ein Win-Win für das eigene Recruiting.

8. Das Recruiting einfach an andere Anbieter outsourcen

Nicht selten wird inzwischen der gesamte Prozess der Suche nach den richtigen Bewerbern an externe Unternehmen ausgelagert. Diese erhalten einfach nur gewisse Eckdaten in Verbindung mit den gesuchten Mitarbeitern und gehen mit ihrer eigenen Expertise auf die Suche nach den Menschen, die im eigenen Bereich helfen können. Auch hier ist es vor allem eine Frage der Kosten und inwiefern die Kollegen am Ende in das Profil der Firma passen. Auf der anderen Seite kann man sich eine eigene Abteilung sparen, die ihre gesamte Kraft einfach nur in diesen Bereich steckt und natürlich auch entsprechende Kosten für die eigene Firma verursacht.

9. Print spielt immer noch eine Rolle

Print ist zwar im generellen Marketing längst in Vergessenheit geraten – das bedeutet aber nicht, dass das Medium nicht Chancen und Ansätze bietet. Gerade in den Fachmagazinen kann es einen großen Unterschied machen, wenn man eine Anzeige platziert. Diese erreicht mit Sicherheit die richtigen potentiellen Bewerber und profitiert darüber hinaus davon, dass nur noch wenige Unternehmen diesen Kanal für sich nutzen. Print kann also eine Chance sein – selbst in Zeiten, in denen das Internet alles zu dominieren scheint.

10. Möglichkeiten bieten

Gerade für Einsteiger ist es schwierig, den ersten Schritt in das große Business zu bekommen. Daher kann es einen Unterschied machen, wenn man jungen potentiellen Bewerbern die Möglichkeit bietet, in den eigenen Reihen die richtigen Erfahrungen zu bieten. Mit Praktikas für Schüler und Studenten wird genau die richtige Basis geboten, um am Ende auf eine umfassende Quelle an guten und qualifizierten jungen Menschen zurückgreifen zu können, die das eigene Unternehmen bereits kennen.

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