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Trotz der steigenden Zinsen am Hypothekenmarkt lebt der Traum vom Eigenheim für viele Deutsche weiter. Jedes Jahr werden hierzulande mehr als 200.000 neue Häuser gebaut. Doch bevor es an den eigentlichen Hausbau geht, sollten Sie einige grundlegende Dinge beachten und planen.

Planung ist das A und O

Noch vor dem ersten Spatenstich haben die meisten Bauherren bereits mehrere Fehler begangen. Der Grund: In der Vorbereitungsphase sind Sie zumeist auf sich allein gestellt und für die Konsequenzen Ihrer Entscheidungen selbst verantwortlich.

Halten Sie in der Vorbereitungsphase schriftlich fest, wie Sie sich Ihre zukünftigen vier Wände vorstellen. Überstürzen Sie dabei nichts und denken Sie an die Zukunft. Beispielsweise ist es sinnvoll, die Räume multifunktional zu konzipieren. Nach dem Auszug der Sprösslinge können die Kinderzimmer etwa mit wenigen Handgriffen in Hobbyräume oder ein Fitnessstudio umgewandelt werden.

Baufinanzierung: Die Grundlage des Eigenheims

Eine solide Baufinanzierung und eine überlegte Bauplanung bilden das Fundament. Machen Sie Kassensturz und überlegen Sie, wie viel Haus Sie sich leisten können. Pro Quadratmeter Wohnfläche ist mit Kosten in Höhe von mindestens 1500 EUR zu rechnen.

Darüber hinaus empfehlen Experten, genügend Eigenkapital in die Finanzierung mit einzubringen. Dabei gilt: Je höher das Eigenkapital, desto geringer die Gesamtkosten. Achten Sie darauf, dass das Darlehen nicht auf Kante genäht ist. Ihnen sollte genügend Spielraum für die Annehmlichkeiten des Lebens wie zum Beispiel Familienurlaube oder Restaurantbesuche bleiben.

Ein geeignetes Grundstück finden

Bauland ist begehrt und insbesondere in städtischen Lagen so gut wie nicht zu bekommen. Als Alternative bietet es sich an, in Neubaugebiete im Speckgürtel der Stadt zu ziehen.

Bedenken Sie dabei jedoch, dass sich Ihre Präferenzen im Lauf des Lebens ändern. Während für Familien das Vorhandensein von Schulen und Kindergärten in unmittelbarer Nähe des Eigenheims wichtig ist, legen Senioren wert auf einen gut ausgebauten Nahverkehr und medizinische Versorgung.

Jedes Haus ist anders

    • Sie haben die Qual der Wahl und können aus einer Vielzahl an unterschiedlichen Häusern wählen:
    • Stadtvillen
    • Bungalows
    • Reihenhäuser
    • Klassische Einfamilienhäuser

Der ideale Haustyp ist von etlichen Faktoren abhängt. Jeder Bauherr stellt individuelle Anforderungen an sein Traumhaus. Zudem weist jeder Haustyp spezifische Vor- und Nachteile auf.

Falls Sie ein kleines Grundstück besitzen, kann es unmöglich sein, die gewünschte Wohnfläche durch den Bau eines Bungalows zu erzielen. Möglicherweise ist ein zweigeschossiges Einfamilienhaus besser geeignet.

Wichtig:

Je nachdem, ob Sie Ihr Wunschgrundstück erschlossen, unerschlossen oder teilerschlossenen erwerben, fallen weitere Kosten an. Die vollständige Erschließung von Grund und Boden schlägt mit durchschnittlich 10.000 EUR bis 20.000 EUR zu Buche.

Auf Nummer sicher gehen

Vernachlässigen Sie während der Bauphase keinesfalls den Versicherungsschutz. Es gibt einige unerlässliche Policen. Dazu zählen vor allem:

  • Bauherrenhaftpflicht
  • Feuerrohbauversicherung
  • Bauleistungsversicherung

Erstere schützt Sie vor Ansprüchen Dritter, die im Zusammenhang mit dem Bau entstehen. Sie als Bauherr können im Schadenfall zur Verantwortung gezogen werden. Fehlt die Bauherrenhaftpflicht, droht der finanzielle Ruin.

Die Feuerrohbauversicherung sichert Sie in der Bauphase gegen Explosionen, Brände und Blitzschlag ab. Bei Schäden in der Bauzeit, die auf höhere Gewalt zurückzuführen sind, zahlt die Bauleistungsversicherung. Mögliche Schadensereignisse sind beispielsweise Bauschäden durch Sturm oder Hochwasser.

©2022 Socialblog Teambusiness24

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